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30.10.2024

Historisches Schloss Unternzenn erhält großzügige Förderung für nächsten Bauabschnitt

Bildnachweis: Architekturbüro Conn und Giersch

Am 29.10.2024 wurde durch die Ortskuratoren der Deutschen Stiftung Denkmalschutz symbolisch ein Scheck an den Bauherrn, Frhr. Christoph von Seckendorff, überreicht. Die Förderung beläuft sich auf 70.000 Euro und wurde feierlich vor der Kulisse des Schlosses im Beisein der verantwortlichen Architektin Marisia Conn vom Architekturbüro Conn und Giersch, überreicht.

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Das Schloss Unternzenn, Stammsitz der fränkischen Adelsfamilie von Seckendorff-Aberdar, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück,  die bis zu einer im frühen 13. Jahrhundert entstandenen Wasserburg reicht. Zahlreiche Erweiterungen und bauliche Veränderungen über die Jahrhunderte haben jedoch deutliche Spuren hinterlassen und zu gravierenden Schäden geführt – insbesondere zu statischen Problemen, die eine umfassende Sanierung erforderlich gemacht haben.

Dank der jetzigen Instandsetzungsmaßnahmen bleibt das Schloss weiter ein besonderer Ort für das Adelsgeschlecht. Nach Abschluss der Arbeiten werden drei Generationen der Familie wieder ins Schloss einziehen. „Es ist meine Heimat; hier bin ich geboren und aufgewachsen. Damit entsteht die Grundlage für eine echte Liebe, die Tradition, Familie und die Begegnungen mit Menschen verbindet“, so Baron von Seckendorff. Durch das denkmalgerechte Sanierungskonzept bleibt die reiche Gesichte des Gebäudes trotz aller Maßnahmen lesbar und lebendig erhalten.  

Seit über zehn Jahren arbeiten Architekten, Bauingenieure, Restauratoren und Handwerker an der Erhaltung dieses bedeutenden Baudenkmals. Die Unterstützung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz markiert einen wichtigen Schritt in diesem langfristigen Sanierungsprojekt.